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Häufig gestellte Fragen
Zur Planung
1. Wie viele Geräte sind notwendig?
Beim Geräteeinsatz im Wohnungsbau (2,50 m Geschoßhöhe) kann eine überschlägige Ermittlung der Geräteanzahl über die Wohnfläche erfolgen. Dabei ist je Wohnraum bis ca. 25 m2 je ein Gerät erforderlich, mindestens zwei Geräte bilden ein Lüftungssystem. Pro abgeschlossener Wohneinheit kann die Lüftungsfunktion also bereits mit zwei Geräten optimal gelöst werden.
2. In welchen Räumen sollten die Geräte eingeplant werden?
Um den erforderlichen Luftwechsel innerhalb von Wohnbauprojekten sicherzustellen, empfiehlt sich der Geräteeinsatz in allen Wohn- und Schlafräumen. Dazu gehören auch z.B. Esszimmer und Arbeitszimmer. In einem durchschnittlich großen Einfamilienhaus kommt man in aller Regel mit 4-8 Geräten aus. In Bad und WC reicht eine Fensterlüftung bzw. ein einfaches Abluftsystem aus. Sofern diese Räume fensterlos sind, so sehen Ö-NORM und DIN ein mechanisches Abluftsystem vor. Eine konsequente Planung mit dem WRG-System sollte für die Küche eine Umlufthaube oder eine druckneutrale Außenlufthaube mit Fensterkontaktschalter vorsehen. Damit wird ein energieeffizienter Lüftungsbetrieb der restlichen Wohn- und Schlafräume beibehalten. Ergänzend dazu informieren Sie unsere online-Planungsbeispiele mit möglichen Gerätepositionen.
3. Für welchen Einsatz sind die WRG Plus Lüfter geeignet?
Die Baureihe WRG Plus eignet sich ideal für den Einsatz in Einfamilienhäusern, Wohnungen, Wochenendhäusern, vor allem aber auch in Büros (Erhöhte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit aufgrund einer schadstoffarmen Raumluft, vor allem bei Einsatz von mehreren Computern, Druckern, Bildschirmen,…). Zudem eignet sich das System für Arztpraxen und Behandlungsräume in denen ruhige Raumatmosphäre und gleichzeitig frische Luft benötigt werden, was mit Fernsterlüften meist nicht möglich ist, in Schulen, Kindergärten, Seniorenzentren, Studentenwohnungen,…etc.
4. Wo in der Außenwand sollten WRG Plus Lüftungsgeräte platziert werden?
Prinzipiell können die Geräte ohne Bedenken frei innerhalb von Außenwänden angeordnet werden. Eine Platzierung im oberen Drittel kann hinsichtlich der Möblierung wie auch zur Ausnutzung vorteilhafter thermischer Bedingungen besonders interessant sein (die warme, verbrauchte Raumluft befindet sich unter der Decke). Zahlreiche Montagetypen unterstützen Sie bei der situationsbedingten (auch verdeckten) Anordnung innerhalb der Fassade.
5. Bei welchen Wandaufbauten / bis zu welchen Wandstärken kann man das VentoTherm System einbauen?
Jedes VentoTherm Wohnraumlüftungsgerät wird je nach gewünschtem Montagetyp mit der passenden Teleskop-Einheit (TE) ausgeliefert. Aufgrund ihrer thermischen Trennung kann die TE universell in allen gängigen Wandaufbauten eingesetzt werden. Je nach Montagetyp können WRG-Plus Lüfter des Montagetyps LAW (gerade durch die Wand), bereits ab einer Wandstärke von ca. 275 mm eingebaut werden. Die Standard-Teleskop-Einheiten sind serienmäßig bis auf 460 mm ausziehbar! Projektbezogene Wandstärken bitten wir Sie hinsichtlich der Machbarkeit mit uns abzustimmen.
6. Können die Geräte auch in der Sanierung eingesetzt werden?
Auf Grund der besonders kleinen Wandöffnung (H/B 200 x 190 mm) sind die Lüfter der Plus-Baureihe besonders einfach im Bestand nachrüstbar. Zudem sind die Geräte optional mit Netzstecker lieferbar. So kann die Installation direkt neben der nächsten Steckdose erfolgen. Weitere Elektro-Installationsarbeiten sind nicht erforderlich!
7. Kann die Teleskop-Einheit (TE) auch andere Lüfter aufnehmen?
Für den Fall, dass sich Ihre Prioritäten während der Bauphase verschieben, ist die TE des WRG-Plus Systems für den Einsatz alternativer Ventomaxx-Lüfter bestens gerüstet. Unabhängig vom vormontierten Montagetyp kann die TE auch Schalldämmlüfter der Baureihe Sonic-Air Plus und Air-Control von VentoTherm aufnehmen! Sie können also mit einer Wanddurchführung flexibel entscheiden, welche Geräte wo eingesetzt werden sollen.
8. Wie hoch ist die Schalldämmfunktion der VentoTherm Wohnraumlüfter?
Wie Sie es von einem modernen Lüftungssystem erwarten, ist auch der WRG Plus mit 47 / 48 dB, D Schallpegeldifferenz ein geprüfter Schalldämmlüfter, der zusammen mit Fenstern der Schallschutzklasse 3 - 4 einen erhöhten passiven Schallschutz bietet.
9. Wer montiert die VentoTherm Wohnraumlüftungsgeräte?
Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades ist die Montage des Systems denkbar einfach und kann prinzipiell von jedem Handwerker, sogar von erfahrenen Heimwerkern montiert werden. Sollten Sie dazu im Zuge der Projektintegration eine Firma beauftragen, sollte ein Unternehmen gewählt werden, welches bereits in der Rohbauphase auf der Baustelle vertreten ist. In der Regel ist dies ein Meisterbetrieb der Haustechnik oder der Elektrotechnik.
10. Was ist bei einem Kamin zu beachten?
In Verbindung mit raumluftabhängigen Feuerstätten ist der zuständige Rauchfangkehr-Meisterbetrieb in die Planung mit einzubeziehen.
11. Wie erfolgt die Stromanbindung / Regelung im Neubau/in der Sanierung?
VentoTherm Geräte können international an jedem Stromnetz (Anschlussspannung AC 85-260 Volt 50/60 Hz) betrieben werden. Im Neubau empfiehlt es sich, eine Unterputzleitung NYM-J 3x1,5 vorzusehen (eine Schablone ist im Lieferumfang der Geräte enthalten).
Beim Z-WRG System kommuniziert die Zentralsteuerung (ZS) über diese dreipolige Steuerleitung mit den einzelnen Wohnraumlüftungsgeräten, welche über diese Leitung auch gleichzeitig mit der für den Lüfterbetrieb benötigten Kleinschutzspannung von 12V versorgt werden.
12. Wie erfolgt die Stromanbindung / Regelung beim nachträglichen Einbau?
Das V-WRG System kommuniziert über das Stromnetz. Eine physikalische Verbindung zwischen den Geräten ist nicht erforderlich! Jedes Gerät ist mit einer eigenen Steuerung ausgestattet, die verdeckt im Gerät integriert ist. Die Bedienung kann somit wahlweise an jedem Gerät direkt erfolgen.
13. Können VentoTherm Geräte meine Feuchteprobleme lösen?
VentoTherm Wohnraumlüftungsgeräte Geräte verfügen über eine Feuchteüberwachung (sowohl im Neubau/in der Sanierung als auch bei nachträglichem Einbau). Sobald die relative Luftfeuchte 55% übersteigt, setzt die Steuerung alle in Bereitschaft befindlichen Geräte in den Lüftungsmodus. Sobald die r.F. wieder bei 50 % angelangt ist, schalten sich die Geräte wieder ab. Die regelmäßige Nutzung der Betriebsart „Dauerbetrieb“ beugt Feuchteproblemen zuverlässig vor! Haben Sie jedoch bereits ein feuchtes Haus, empfehlen wir Ihnen dieses zunächst professionell entfeuchten
zu lassen und die Ursache für die Feuchtigkeit zu finden. Im Zuge dieser Sanierung empfehlen wir den Einbau eines VentoTherm Wohnraumlüftungssystems.
14. Was kann ich bei einer vermieteten Wohnung/einem vermieteten Haus sicherstellen, dass die Geräte
dauerhaft lüften können?
Jeder Lüfter bzw. jede Lüftungssteuerung ist mit einem manipulierungssicheren Permanent-Speicher ausgestattet. So kann die tatsächliche Laufzeit der Geräte in einer festgefahrenen Vermieter/Mieter-
Konstellation für eine juristische Beweisführung ausgelesen werden.
Zur Installation
1. Wie ist die optimale Montage-Reihenfolge?
Alle VentoTherm-Bausätze berücksichtigen die drei wichtigsten Bauphasen.
a) In der Rohbauphase wird die Teleskopeinheit in die Wand eingesetzt. Der Kanal wird über die gesamte Bauphase hinweg durch Montageschutzabdeckungen geschützt.
b) Nach Beendigung der Außenputzarbeiten wird noch vor dem Entfernen des Gerüstes der Fassadenabschluss montiert. Beim Montagetyp „Laibung“ kann dieser Part auch über den Fensterzugang bei der Endmontage erfolgen (vordefinierte Befestigung).
c) Im Zuge der Endmontage, wenn keine Beschädigungen mehr zu erwarten sind, wird die raumseitige Schutzabdeckung entfernt und die Systemträger-Einheit in die Wand eingeschoben. Die raumseitige Gehäuseabdeckung wird ohne Bohren direkt auf die Teleskop-Einheit geschraubt.
2. Wie lange dauert die Montage?
Vorausgesetzt die Wandöffnung und die Stromversorgung sind vorhanden, ist die Montage eines Lüfters nach etwa 60 Minuten erledigt. Bei der Objektmontage können ab dem dritten Lüfter ca. 45 Minuten angesetzt werden. Umfangreiche Video- und Bildanleitungen die zum Download für unsere Kunden bereitstehen unterstützen Sie bzw. Ihre Handwerker bei der einfachen Montage.
3. Welche Montagearten sind möglich?
Das WRG Plus System passt sich an die Architektur an und läßt sich auf unterschiedliche Weise innerhalb von Außenwänden montieren. Die wichtigsten Montagetypen finden Sie nachfolgend, sowie im Bereich „Detailplanung Neubau/nachträglicher Einbau“.
a) Montagetyp WRG-W = frei innerhalb von Außenwänden
b) Montagetyp WRG-L = verdeckt innerhalb der Laibung von Fenstern oder Türen
c) Montagetyp WRG-K = frei innerhalb von Kniestöcken
Alle VentoTherm Teleskop-Einheiten sind dabei thermisch getrennt und bestehen aus schlagzähem ABS Kunststoff sowie witterungsbeständigem Aluminium.
4. Kann die raumseitige Abdeckung gedreht werden?
Je nach gewünschter Luftein-/Luftaustrittsöffnung ist die raumseitige Abdeckung mit der Luftführungswalze nach oben oder nach unten montierbar. Demnach besteht die gleiche Möglichkeit hinsichtlich der Gerätebedienung, die entsprechend nach oben oder nach unten zeigen kann. Die passenden Wand-Teleskop-Einheiten zu Ihrem bevorzugten Montagetyp finden Sie in unserem Zubehörprogramm.
5. Wie kann der Stromanschluss im Neubau erfolgen?
Für den Neubau empfehlen wir den unsichtbaren Festnetzanschluss der Zentralsteuerung (vom konzessionierten Elektriker anzuschließen). Hierzu verlegen Sie ein Leerrohrsystem vom Verteiler bis zur
Position der Zentralsteuerung.
6. Wie kann der Stromanschluss bei nachträglichem Einbau erfolgen?
Hierzu stehen Ihnen zwei Varianten zur Verfügung:
a) Sie können unterputz ein Leerrohr von der nächstgelegenen Steckdose bis zur Position des jeweiligen Wohnraumlüftungsgerätes in der Wand verlegen/einputzen (gemäß Montageschablone im Lieferumfang der Wand-TE enthalten).
b) Mit dem optional erhältlichen Netzsteckeranschluss zum V-WRG System schließen Sie die einzelnen Geräte einfach an der jeweils nächstgelegenen Steckdose an.
7. Kann die raumseitige Abdeckung gedreht werden?
Je nach gewünschter Luftein-/Luftaustrittsöffnung ist die raumseitige Abdeckung mit der Luftführungswalze nach oben oder nach unten montierbar. Demnach besteht die gleiche Möglichkeit hinsichtlich der Gerätebedienung, die entsprechend nach oben oder nach unten zeigen kann. Die passenden Wand-Teleskop- Einheiten zu Ihrem bevorzugten Montagetyp finden Sie in unserem Zubehörprogramm. Bei der Geräteausführung mit Festnetzanschluss sollte der Montagewunsch im Zusammenhang mit der Verlegung des Stromanschlusses feststehen. Die Standard-Montage sieht den Luftaustausch oben und eine Bedienung von unten vor.
8. Was ist bei der Kontrolle der Gebäudedichtheit mittels Blower-Door Test zu beachten?
Der “Blower-Door” Test wird zum Nachweis der Gebäudedichtheit erbracht. Dezentrale Lüftungssysteme sind dabei nicht zu berücksichtigen und werden deshalb geschlossen / abgeklebt.
Zu den Geräteeigenschaften
1. Wie hoch ist die Wärmerückgewinnung?
VentoTherm Wohnraumlüftungsgeräte verfügen über einen massiven Hochleistungs- Wärmetauscherblock aus einer Keramik mit besonders hohen Wärmeleit- und Speichereigenschaften der eine
Wärmerückgewinnung von über 90 % erreicht.
2. Wie stehen die Betriebskosten im Vergleich zu der Heizkostenersparnis?
Der äußerst sparsame Axiallüfter arbeitet mit einer Stromaufnahme zwischen ca. 1,5 und 3,2 Watt! Bei einem Strompreis von 20 Cent / kWh sind das 0,30 Cent / Monat bei Betriebsstufe 2. Damit ist die zurückgewonnene Energie mehr als 25 Mal so hoch wie der Energieeinsatz! Der Stromverbrauch eines gesamten Systems von z.B. 6 Geräten bei einem Einfamilienhaus liegt damit pro Jahr bei nur ca. 18,- bis 20,- Euro. Die mögliche Energieeinsparung liegt dabei bei 600,- bis 1.000,- Euro pro Jahr!
3. Welche Lüftungsleitungen innerhalb des Gebäudes werden benötigt?
Bei dem dezentralen VentoTherm Wohnraumlüftungssystem gibt es gar keine Lüftungsleitungen für den Transport der Luft. Aufwendige Rohrnetzberechnungen bei der Planung können ebenso entfallen wie umfangreiche Wartungs- und Reinigungsarbeiten am Kanalsystem nach der Inbetriebnahme. Das garantiert Ihnen einen einfachen und kostengünstigen Einbau – ob bei Neubauten oder in Fall einer Nachrüstung – und optimale hygienische Betriebsbedingungen.
4. Kann das VentoTherm-System einfrieren?
Der Einsatz unserer Lüfter ist bis - 20 °C geprüft und zugelassen. Ein Einfrieren der Ventilatoreinheit ist unter normalen Einsatzbedingungen so gut wie ausgeschlossen. Für den Betrieb unter besonders hohen Raumfeuchtelasten ist die Systemträgereinheit um 180° drehbar und somit zusätzlich vor Vereisung geschützt. Diese Maßnahme kann werkzeuglos erfolgen und sorgt in den Wintermonaten für eine optimale Luftvorkonditionierung und damit für beste Komfortbedingungen.
5. Fällt beim Lüften Kondensat an?
Wärmerückgewinnungsgeräte arbeiten grundsätzlich mit zwei verschiedenen Luftzuständen; eine gewisse Kondensation ist dabei normal. Über die Wechselfunktion der Zu- / Abluftführung nutzt das VentoTherm-System diese Kondensation und verhindert damit eine zu trockene Luft im Raum (Feuchterückführung). Unter herkömmlichen Betriebsbedingungen ist daher kaum mit übermäßiger Kondensatabgabe zu rechnen. Für kurzzeitig extreme Einsatzbedingungen (Bautrocknungsphase, Sauna, Wäsche trocknen etc.) wurden die VentoTherm-Geräte bereits serienmäßig mit Kondensatableitung ausgestattet.
6. Was passiert während meiner Abwesenheit?
Beim WRG Plus System haben Sie die Auswahl aus bis zu 4 Programmfunktionen. Die Wichtigste ist sicherlich die nutzerunabhängige Feuchteüberwachung zur Bausubstanzerhaltung. Wir empfehlen diese StandardFunktion auch bei längerer Abwesenheit insbesondere in den Wintermonaten. Damit lüften Sie extrem sparsam und das nur dann, wenn es bauphysikalisch erforderlich ist!
7. Welche Vorteile hat die WRG Lüftung im Sommer?
Der dosierte Luftaustausch gegenüber der Fensterlüftung verhindert eine Aufwärmung der Wohnräume bei erhöhten Außentemperaturen. Die WRG-Einheit wird zur “Kälte-Rückgewinnungseinheit”. In den Abendstunden kann die Programmfunktion “Querlüftung” zur Nachtauskühlung eingesetzt werden.
8. Welche Filterqualitäten stehen zur Verfügung?
Alle VentoTherm Lüfter sind serienmäßig mit einem Air-Static Hygienefilter der Klasse G3 ausgestattet. Diese neue Filtergeneration basiert auf einem synthetischen Trägermaterial mit antibakteriellen Eigenschaften, welches durch statische Aufladung selbst kleinste Teilchen auch in wechselnder Luftrichtung festhält. Aufgrund seines optimalen Luftdurchsatzes eignet sich der Air-Static-Filter für die meisten Einsatzbedingungen.
9. Gibt es Filter für Allergiker?
Allergikern empfehlen wir den Einsatz des F6-Plus Filters, der während der Pollensaison einfach gegen den Standard-Filter ausgetauscht werden kann.
10. Wie häufig muss der Filter gewechselt werden?
Die Standzeit des Filters ist von den Umgebungsbedingungen und den Geräte-Laufzeiten abhängig. Gemäß Empfehlung der deutschen Hygienerichtlinie für raumlufttechnische Anlagen (VDI 6022) sollte der Filter unabhängig von seinem Zustand ein Mal im Jahr ausgetauscht werden.
11. Müssen die Lüftungsgeräte regelmäßig gewartet werden?
VentoTherm Geräte sind für den Dauerbetrieb konzipiert und bedürfen neben dem Filterwechsel keiner besonderen Wartung. Im Rahmen der Gerätepflege ist eine Reinigung des Gehäuses und eine gelegentliche Reinigung der Systemträgereinheit aus hygienischen Gründen erforderlich. Zur Reinigung der Systemträgereinheit nehmen Sie diese einfach aus dem Gehäuse und stellen sie bei einem 50° Programm in den Geschirrspüler. Der Filterwechsel sowie alle Pflegemaßnahmen können von Ihnen als Nutzer komplett werkzeuglos ausgeführt werden.
12. Wie leise arbeiten die VentoTherm-Geräte?
Auf der empfohlenen Dauerbetriebsstufe 1 (mit 17 m3 /h Luftvolumenstrom) sind VentoTherm Geräte mit < 17 dB (A) nahezu nicht hörbar und somit auch bestens für Schlafräume geeignet. Der aktuelle Grenzwert für Schlafräume liegt bei 30 dB(A).
Zum Vergleich einige Geräuschpegel:
15 dB(A) normales Atmen - ruhig
20 dB(A) Blätterrascheln - sehr leise
30 dB(A) Flüstergespräch - leise
40 dB(A) Wohngeräusche am Tag - normal
50 dB(A) normale Unterhaltung - normal
60 dB(A) angeregte Unterhaltung - laut
70 dB(A) Verkehrslärm - laut
80 dB(A) Großstadt-Verkehrslärm - sehr laut
120 dB(A) Fluglärm in Flugplatznähe - unerträglich
13. Welchen Schallschutz bringt mir die VentoTherm Wohnraumlüftung?
Je nach Montageausführung leistet das System einen wirksamen Schallschutz von 47 dB, D (LAW-Ausführung) bzw. 48 dB, D in der Laibungsausführung. In Abhängigkeit der Fenster- und Wandqualität kommt man somit in Schallschutzklassen von III - IV. Die Schalldämmwerte gelten selbstverständlich im geöffneten Zustand, Werte laut Prüfbericht des IFT-Rosenheim. Für eine bedarfsgerechte - subjektive Feineinstellung stehen beim VentoTherm Wohnraumlüftungssystem 5 Lüftungsstufen zur Verfügung.
14. Wie funktioniert der Feuchteschutz der VentoTherm-Wohnraumlüftung?
Sobald die relative Raumluftfeuchte über 55 % ansteigt, greift die Feuchteüberwachung des Gerätes automatisch ein. Nachdem die Feuchte wieder bei 50 % angelangt ist, schalten die Geräte auf
Überwachungsfunktion zurück. Besonders während der kalten Wintermonate ist es empfehlenswert die Geräte auf Dauerbetrieb arbeiten zu lassen. Es ist dies eine sehr energieeffiziente Lüftungsmöglichkeit die Feuchteproblemen dauerhaft vorbeugt!
15. Bei nachträglichem Einbau: Wie steuert man das ganze System der VentoTherm-Geräte?
Die Steuerung erfolgt an einem beliebigen Gerät. Der Datenaustausch unter den Geräten erfolgt dabei einfach über das bestehende Stromnetz. Sobald man die Geräte am Stromkreis ansteckt/anschließt erkennen diese sich selbständig und führen die gewünschten Funktionen miteinander aus. Eine zusätzliche physikalische Verkabelung der Geräte untereinander ist nicht erforderlich.
Information für größere Anlagen:
Pro Phase können bis zu 32 Gruppen mit je 14 Stationen betrieben werden = max. 448 Geräte / Phase.
16. Welche Vorteile bringt die Kommunikation der V-WRG Plus Geräte untereinander?
a) vereinfachte Installation im Neubau und in der Sanierung durch die Nutzung vorhandener Stromquellen / Steckdosen
b) Sie können das gesamte System über jedes beliebige Einzelgerät steuern und genießen den Komfort einer verbundenen Anlage.
c) effiziente Zusammenarbeit aller Geräte ist auch bei wechselnden Betriebsbedingungen gegeben
d) Je nach geänderten Lebenssituationen können Sie das gesamte System bedienfreundlich darauf einstellen.
e) Unterschiedliche Raumnutzungen (z.B. Wohn- / Schlafräume) können mittels Gruppenzuweisung bedarfsbezogen versorgt werden. So laufen die Geräte z.B. in den Schlafräumen auf der leisesten Stufe, in den Wohnräumen/Büros hingegen können Sie die Lüftungsmenge bei Bedarf auch jederzeit erhöhen.
17. Welchen Luftwechsel müssen die WRG-Geräte abdecken?
Der erforderliche Luftwechsel bestimmt sich nach Vorgabe der EnergieEinsparVerordnung (EnEV) gemäß dem aktuellen Stand der Technik (DIN 1946-Teil 6). Demnach ist die nutzerunabhängige Lüftungsfunktion über einen mindestens 0,4 - fachen Luftwechsel sicherzustellen. In der Praxis bedeutet dies, dass die Luft einer abgeschlossenen Wohneinheit, um bauphysikalischen Mängeln vorzubeugen, gut alle 2 Stunden erneuert werden muss. VentoTherm-Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung sind pro Gerät für durchschnittliche Raumgrößen von ca. 20-25 m2 konzipiert. Auf der Grundlage obenstehender Kriterien ist also ein VentoTherm Lüftungsgerät je Raum meist ausreichend. Zur Beratung projektspezifischer Fragen stehen wir Ihnen nach näherer Projektkenntnis gerne zur Verfügung.